Politik hinter den Kulissen
– was Kärnten bewegt
15.07.2026

Nicht sexy, aber richtig

Wir sind an die schnellen Effekte gewöhnt. Im Sekundentakt schreit uns etwas vom flimmernden Bildschirm förmlich an – Lautstärke und Geschwindigkeit als Zeichen der Stärke. Auch in der Politik.

In solchen Zeiten kann es langweilig anmuten, wenn jemand besonnen an Lösungen arbeitet. Ohne Getöse als Begleitmusik. Wir haben es trotzdem getan – und wir haben eine Menge erreicht: Schlussstrich unter das Heta-Debakel, Schuldenabbau von 450 Millionen Euro, die Rettung des Unfallkrankenhauses und der Sicherheitsausbau der B317 Friesacher Straße. Allein diese drei Projekte bedeuten eine Milliarde Euro für Kärnten.

Anpacken statt Poltern

Eines haben diese Meilensteine – und viele andere – gemeinsam: Sie scheitern, wenn Beteiligte über ungelegte Eier gackern. Wer nach der raschen Schlagzeile heischt, gefährdet den Erfolg. Niemand der Verantwortungsträger hat das getan, sondern sich in einem Schulterschluss diskret für die jeweilige Maßnahme eingesetzt. Über Monate und Jahre.

So sehen die Mühen der Ebene aus. Ja, das ist fast unsexy. In Zeiten der Dauerempörung erwarten viele anderes. Ich sehe es als Tragen von Verantwortung für dieses Land. Der Erfolg gibt uns recht.

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