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Parteipolitische Kurzsicht

Archiv, Politik, Wirtschaft

Man staunt dieser Tag nicht schlecht wenn man sich das Vorgehen des Klagenfurter Stadtsenates ansieht. Trotz breiter Zufriedenheit durch die Kaufmannschaft wird der Vertrag der amtierenden Stadtmarketingchefin nicht verlängert. Dass diese es geschafft hat in den letzten Jahren überparteilich, professionell und nachhaltig für den Standort zu arbeiten interessiert die Herrschaften im Rathaus nicht die Bohne. Kosteneinsparung soll das Ziel sein hat der freiheitliche Wirtschaftsreferent verlautbaren lassen. Offenbar hat er aber vergessen, dass das Stadtmarketing vor allem den Wirtschaftsstandort bewerben soll. Zumindest die Chance, jetzt die Agenden des Stadtmarketings und der Tourismuswerbung in eine Hand zu legen, sollte jetzt unbedingt ergriffen werden. Aber bitte mit einer kompetenten Persönlichkeit, die eine nachhaltige Standortbelebung für die Stadt als Ganzes im Fokus hat und nicht als parteipolitische Vermarktungsmaschine agiert. Passieren muss auf jeden Fall weiterhin etwas, denn „Wer nicht wirbt der stirbt“.