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Der Arbeitsmarkt braucht Reformen

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In Kärnten brummt der Wirtschaftsmotor auf hohen Touren. Darüber können wir uns freuen. Allerdings könnte diese Freude nur von kurzer Dauer sein, denn: Der Mangel an Arbeitskräften bedroht unseren Erfolg. Schon jetzt sind mehr als 7.000 Arbeitsplätze nicht besetzbar, in neun Jahren beschert uns die Bevölkerungsentwicklung einen weiteren Mangel an 35.000 Personen im erwerbsfähigen Alter.

Mehr Arbeitskräfte

Dass Traditionsbetriebe erstmals Schließtage einführen, Aufträge verschieben oder ablehnen, weil sie keine Mitarbeiter finden, ist ein Alarmsignal – wir dürfen es nicht ignorieren.

Deshalb braucht es Maßnahmen. Zum Einen müssen wir Menschen ohne Job schnellst möglich wieder in Beschäftigung bringen. Ein Hilfsmittel ist das degressive Arbeitslosengeld. Es sieht am Beginn mehr Geld als bisher vor, im Laufe der Monate sinkt es ab, die Summe über zwölf Monate bleibt gleich hoch – das sichert Menschen zuerst ab, motiviert aber, schneller einer neuen Arbeit nachzugehen.

Zum Anderen müssen wir zusätzliche Arbeitskräfte nach Kärnten holen – mit einer neuen Rot-Weiß-Rot-Card. Sie muss rascher ausgestellt werden, und auch für Menschen zugänglich, die in Handwerk oder Gewerbe tätig sind.

Wenn wir nicht rasch handeln, riskieren wir unsere Zukunft. Deshalb: Ja zur Arbeitsmarktreform.

Meint Ihr,

Markus Malle